Zeitgemäß
Die Roxeler Dorf-Linde darf weiterleben

Rückschnitt statt Fällen !!

oder

Die Roxeler Dorf-Linde darf weiterleben !!

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Wieviele Hochzeitpaare haben sich schon darunter getroffen ? Auch als beliebter Versammlungsort bleibt die Linde weiter mitten im Ort - trotz ernsthafter Baumschäden !


Im Rahmen der regelmäßigen Baumkontrollen wurden diverse Erkrankungen an der alten Linde, dem Naturdenkmal Nr 623 der Stadt Münster festgestellt. Ein Baumsachverständiger attestierte, daß  u.a der Brandkrustenpilz der ca. 200 Jahre alten Linde zusetzt. Von dem Zwiesel in der Krone bis zum Stammfuß ist die Linde hohl. Die Messung mit dem Resistograf ergab an vier unterschiedlichen Meßpunkten am unteren Stammfuß eine Restwandstärke zwischen 6 und 12 cm .

In den westfälischen Nachrichten stand dann am 30.01.2012 zu lesen, daß der Baum möglicherweise gefällt wird.

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So weit, so schlecht. Allerdings ist der Baum auch so vital noch, daß er eine markante große Höhlung an der Ostseite verschließt. Aus dem Gutachten des Sachverständigen von Juli 2011:

Auch die Größe der Höhlungsöffnung hat sich im Laufe der Zeit durch diese starke Wund- und Reaktionsholzbildung stark verkleinert. Ursprünglich war die Höhlungsöffnung etwa 300 x 40 cm groß. Zum jetzigen Zeitpunkt beträgt die Größe der Öffnung noch etwa 110 x 10 cm.Der untere Abschnitt bis in etwa 100 cm Höhe ist bis auf kleinere Bereiche bereits nahezu vollständig überwallt.

Das läßt doch eigentlich ein wenig hoffen ! Bei einem weiteren Ortstermin gestern war "Krisensitzung unter der Linde " mit den verantwortlichen Personen von der  Naturdenkmalbehörde. Ich war dabei geladen und konnte meine Bitte um den Erhalt des Baumes vorbringen. Uns allen war bewußt, daß die Linde auf dem Kirchplatz durch Größe und Gestalt ein Baum von hoher gestalterischer Funktion mit ortsbildprägendem Charakter ist.

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Mit Freude kann ich berichten, daß dem Baum noch mal eine Gnadenfrist gegeben wird. Denn ein Rückschnitt in der Krone wird, um die Bruchgefahr zu verringern, die Lasten auf die Starkäste reduzieren. So wird in Kürze die Säge nur oben im Baum angesetzt. Mal sehen, wie sich der Baum verhält in den nächsten 10 Jahren. Was ist das schon für die Art Linde, von der man sagt: sie kommt 300 Jahre, sie steht 300 Jahre und sie geht 300 Jahre....

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Dann kann auch am 29.06.2012 die geplante Tour mit dem Heimat- und Kulturkreis Roxel zu alten Bäumen darunter starten. Frei  nach dem Motto: wenn Bäume erzählen  könnten... .2007-0515Hkk-Tour-2

 
Vor 5 Jahren: Kyrill- Der Jahrhundert-Orkan

Kyrill, der Jahrhundert-Orkan ??

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5 Jahre ist es her, als am 17./18.01 2007 der Orkan Kyrill über Europa hinwegfegte. Bei Böhen bis zu 225 km/h hinterließ er 13 Tote in Deutschland, 25 Millionen beschädigte  Bäume allein im Sauerland  und ein volkswirtschaftlichen Schaden von geschätzten 10 Milliarden Euro !

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Nicht nur die ortsfremden Fichten im Sauerland hat`s zerrissen, auch in den Städten wie z. B Münster waren ganze Straßenzüge von entwurzelten Bäumen versperrt -ein Blick in den arg  geschädigten Lindenring der Promenade-.

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Der Mensch hat zwar seine Kultur einwickelt, aber ob die so immer mit der Natur in Einklang zu bringen ist ?

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Sturmereignisse werden uns in den nächsten Jahren häufiger begleiten, schon in den 90`er Jahren waren Wiebke und Lothar Regulierer in den von den Menschen angelegten Wäldern und den Wohnsiedlungen.

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Was unsere Nachwelt wohl noch erlebt und berichten wird von den Kämpfen der Natur gegen die menschlichen Gewohnheiten?

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p.S in einer Power Point Präsentation kann ich über Kyrill in Bild und Ton berichten....

 

Erleben sie unser Natur:

Gehen Sie mit den Bäumen durch das Jahr

- Um die Bilderschau zu öffnen, bitte auf das Bild klicken !!-


Frühling

2008_0401 147licht

Sommer

2009_0613 599lichtscharf

Herbst

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Winter

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weitere Bilder-Serien zu anderen Themen

Rund um den Baum

2008_0808 215

Mensch und Baum:

Urbanes Leben

mit dem Grün

2007_0617 074

Die Borke 

-

Vistenkarte

des Baumes

 
Arbeitseinsatz mit dem Bergwaldprojekt

Das Bergwaldprojekt Deutschland

im Nationalpark Kellerwald

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organisiert jedes Jahr zwischen Februar und Dezember freiwillige ökologische Arbeiteinsätze an verschiedenen Einsatzorten.  Einsatzorte sind z. B Schutzgebiete (Nationalparks), aber auch naturnahe Wälder und Biotope. Ich habe bereits mehrfach an solchen Arbeitseinsätzen teilgenommen und möchte stellvertretend für die sinnvolle Arbeit der Organisation Bilder von der unserer Projektwoche im Dezember 2011 aus dem Nationalpark Kellerwald zeigen.

hier gehts zu der Bilderserie der Projektwoche

und ein Kurzvideo  - 5 Minuten- über den Abbau einer Futterhütte

gibts hier zu sehen


Viel Handarbeit ist gefragt, von anstregend über kraftraubend bis vorausschauend planend. Und das alles in der freien Natur, bei  jedem Wetter.

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Das Arbeitsspektrum reicht von Pflanzmassnahmen und Pflegeeinsätzen am Wald über Erosionsverbauungen, Steigbau und Biotoppflege bis hin zu Moor- und Bachrenaturierungen.

Die Arbeitseinsätze werden zusammen mit lokalen Forst- und Nationalparkbehörden geplant und durchgeführt.

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In einer Gruppe von Freiwilligen werden die Arbeiten eine Woche lang durchgeführt. Projektleiter und jeweils  erfahrenen, ehrenamtlichen Gruppenleitern oder Gruppenleiterinnen betreuen  die freiwilligen Arbeitskräfte.

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Die Teilnahme an den Projekten ist für die Freiwilligen kostenlos, lediglich für die Anreise müssen Sie selbst aufkommen. Das Bergwaldprojekt e.V.  trägt  die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Projektleitung und stellt die benötigten Werkzeuge und Einsatzfahrzeuge.

Die Projektorte 2012 und der Terminplan sind hier zu sehen.

 

NRW`S ältester Baum erhält "Stütze"
oder
ein neues Korsett für die Feme-Eiche in Erle

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Foto aus dem Jahr 2005 vom hohlen Baumveteran

In der Presse - Westfälische Nachrichten vom 28.10.2011-  ist zu lesen, daß der alte Greis neue Stützen vom Kreis Borken spendiert bekommt. Die Arbeiten sind notwendig geworden, damit der Baum seine Vitalität behält und nicht in sich zusammenbricht. Sehenswerte Fotos auch in der Fotostrecke zu dem Artikel !



 
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